Am gestrigen Samstag (08.02.2020) traf der RPB Berlin auf das Team aus Borken in der Bundeshauptstadt. Der RPB startete personell geschwächt die Partie. Verletzungen und Erkrankungen schächte das Team vom Prenz’l Berg besonders auf der Außenangriff-Annahme-Position. Das Team rund um Trainer Andreas Seidenglanz musste sich umstellen. Zwei Spielerinnen aus weiteren Mannschaften des RPBs mussten hochgezogen werden. Darüber hinaus startete Diagonalangreiferin Nele Iwohn auf der für sie ungewohnten Außen-Annahme-Position.

Die Grundkonstellation machte die ohnehin schon schwierige Partie gegen den Tabellen-Vierten aus Borken noch schwieriger. Den Gastgeberinnen gelang ein guter Start in das Spiel. Umkämpfte Ballwechsel und erfolgreiche Aufschläge hielten beide Mannschaften bis zum Ende des ersten Satzes auf Augenhöhe. Mit dem Beginn der Crunch-Time des Satzes gelang es den Gästen sich vom RPB Berlin abzusetzen. Bei einem Punktestand von 24:20 für die Skurios Volleys schien der erste Satz verloren. Doch die Gastgeberinnen gaben nicht auf. Starke Aufschläge von RPBs Antonia Heinze und Lara Kretschmer brachte den RPB Berlin nicht nur zum Ausgleich, sondern auch zum ersten Satzball der Gastgeberinnen. Doch lag das Quäntchen Glück am Ende aufseiten der Gäste, welche den ersten Durchlauf mit 27:25 gewinnen konnten.

Der Kampfgeist der RPB’ler Mädchen machte Mut für den weiteren Verlauf des Spieles. Insbesondere wollte man sich für die Aufholjagd aus dem ersten Satz belohnen. Punkt für Punkt spielten beiden Mannschaften, ohne dass sich eine nennenswert absetzen konnte, bis zum Ende des Satzes. Satzbälle auf beiden Seiten des Feldes heizten die Stimmung in der Anton-Saefkow-Halle immer weiter an. Doch leider gelang es wieder den Gästen den Sack zuzumachen, sodass diese mir 2:0 in Führung gehen konnten.

Der dritte Satz schien wie ein Ebenbild des zweiten Durchgangs zu werden. Dem RPB Berlin gelang es sich zu Beginn etwas von den Gästen aus Borken abzusetzen. Die Hoffnung wuchs, dass man sich endlich den verdienten ersten Satzgewinn erspielen konnte. Doch diese Hoffnung starb erneut in der dritten Verlängerung des Spiels im dritten Satz. Nach 1 Stunde und 40 Minuten verlor der RPB Berlin auch den dritten Satz mit 27:29 gegen das Team aus Borken. Die Gastgeberinnen gehen damit unverdient mit keinem gewonnen Satz in die kurze Spielpause, während in Mannheim das Pokalfinale des DVVs am 16.02.2020 stattfindet. Für den RPB geht es in zwei Wochen gegen Ostbevern wieder an das Netz.

 

Endergebnis: 0:3 (25:27, 27:29, 27:29)

MVP-Wahl Borken: Fabienne Coenders

MVP-Wahl RPB Berlin: Jana Schumann

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