Am gestrigen Sonntag (26.01.2020) traf der RPB Berlin wieder fast vollzählig auf das Team aus Leverkusen in der Bundeshauptstadt. Der RPB startete in das Jahr 2020 gestärkt – trotzdem fehlen noch einige Punkte, um wieder in der Mitte der Tabelle anzukommen.

Leverkusen startete mit sechs Plätzen Vorsprung als Favorit in die Partie. Für den RPB Berlin konnten wieder Julia Klingeberg, Josefin Bluhm und Nele Iwohn starten. Alle drei fielen die letzten Wochen krankheitsbedingt aus. Das Spiel begann pünktlich um 16 Uhr in der Anton-Saefkow-Halle. Knappe 150 Zuschauer des RPB Berlins sorgten für eine gute Stimmung von Beginn an. Auch den Spielerinnen der Gastgeberinnen gelang der bessere Start in das Spiel. Mit Mut, Wille und Spaß am Spiel erkämpfte sich das Team vom RPB Berlin Punkt für Punkt. Zur Mitte des Satzes konnten sich die Prenz’l Berger Mädchen von den Gästen absetzen. Nach 24 gespielten Minuten erspielten sich die Gastgeberinnen den ersten Satz mit 25:19.

Mit viel Energie und lautem Publikum im Rücken begann der zweite Durchgang – ähnlich wie der Erste mit einem kleinen Rückstand für unsere Mädels. Durch umkämpfte Ballwechsel und immer wieder erfolgreiche Blockaktionen fand die Berliner Mannschaft in den zweiten Satz und beißte sich immer mehr an den Punktestand des Gegners. Erst am Ende des Satzes gelang es den Mädels erstmalig in Führung zu gehen und mit einem guten Gefühl, nämlich einer 2.0 Führung in den dritten Satz zu starten.

Der dritte Satz startete ausgeglichen, jedoch erschlichen sich immer mehr Eigenfehler auf der Seite der Berliner Mädels und sie rannten einem ständigen Punkterückstand hinterher. Es schien als wäre ein wenig die Luft raus, dennoch gab es immer wieder kämpferische Ballwechsel. Denn die Art und Weise wie sich die Mannschaft bei diesem Spieltag präsentierte, war anders und positiver als in den Spielen zuvor. Leverkusen nutze die Chance und buchte den 3. Satz auf ihr Konto ab.

Es ging in Satz Nummer 4, mit neuer Energie jedoch dem gleichen Siegeswillen. Ausgeglichen ging es bis zur Satzmitte. Dieses Mal sah es aber besser für unsere Mädels aus, die zwischenzeitlich einen Vorsprung von 7 Punkten hatten. Leverkusen kämpfte sich nochmal ins Spiel, es war enger mit dem Vorsprung geworden, 23-20 aus Berliner Sicht. Trotzdem gelang es den Mädels durch ihren Willen mit 25-21 den 3-Punkte-Sieg einzufahren.

 

Endergebnis: 3:1 (25:19, 25:23, 20:25, 25:21)

MVP-Wahl Leverkusen: Rebecca Schäperklaus

MVP-Wahl RPB Berlin: Jana Schumann

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