Am heutigen Sonntag (05.01.2020) hieß das Team von dem RPB Berlin die Gäste aus Essen willkommen. Es war die erste Begegnung der Teams in der 2. Bundesliga. Sowohl für die Gäste als auch für die Gastgeberinnen war das erste Spiel des Jahres von besonderer Bedeutung.

Der RPB benötigte nach einer schwächelnden Phase im Dezember 2019 endlich wieder Punkte auf dem eigenen Konto. Gegen Essen (vor der Partie nur ein Punkt hinter Berlin) war also ein Sieg von großer Wichtigkeit. Das Spiel startete um 16 Uhr in der Großen Spielhalle des Sportforums. Auch im Jahr 2020 können die Heimspiele des RPB Berlins nicht in der Sporthalle des SLZ Berlins stattfinden und müssen auf das Sportforum und der Anton-Saefkow Halle ausweichen.

Die Gastgeberinnen starten gut in den ersten Satz. Gute 100 Zuschauer feuerten die Mädchen in der historischen Halle des Sportforums an. Solide Arbeit in der Annahme und die nötige Cleverness im Angriff bescherte den Mädels vom RPB Berlin den Sieg im ersten Durchlauf.

Im letzten Jahr sorgten immer wieder starke Einbrüche in dem Spiel der Berlinerinnen für eindeutige Satzverluste. Dieses wollte man im neuen Jahr möglichst aus den Köpfen des Teams bringen und mit frischer Kraft und freiem Kopf Sätze und Spiele gewinnen. Doch dies gelang im zweiten Durchgang gegen Essen nicht optimal. Immer wieder auftretende Eigenfehler im Aufbau des Spiels brachte die Gäste Punkt für Punkt in Führung. Diese hielt bis zum Ende des 2. Satzes an, sodass der RPB Durchgang Nummer zwei mit 12:25 abgeben musste.

Der dritte Satz startete ausgeglichener. RPB Berlin konnte wieder besser die eigenen Stärken auf das Feld bringen. In der Crunchtime des Satzes setzten sich jedoch die Gäste aus NRW leicht ab. Mit einem starken Auftritt der Mädels aus der Hauptstadt konnte der Rückstand nicht nur aufgeholt, sondern sogar ein Satzball herausgespielt werden. Dieser wurde von kampfstarken Essenerinnen abgewehrt. Nach zwei weiteren Punkten unterlagen die Gastgeberinnen auch im dritten Satz dem Team aus Essen mit 25:27.

Jetzt wurde es eng für den RPB Berlin. Ein Sieg im vierten Satz musste her, damit man nicht punktlos in das Jahr 2020 startet. Und alles sah ganz danach aus. Mit breiterer Brust und mehr Mut in der Annahme/Abwehr und im Angriff sorgten für eine frühe Führung. Diese konnten sie – abgesehen von kurzen Phasen – bis zum Ende des Satzes aufrechterhalten. Somit erspielte sich das Team vom RPB den Einzug in den Tie-Break. Und dieser hatte es in sich.

Nach einer frühen Führung der Berlinerinnen sah alles nach einer Fortsetzung der guten Darbietung aus dem vierten Satz aus. Doch kurz vor dem Seitenwechsel kämpfte sich das Team aus Essen zurück in den Satz. Emotionale Ballwechsel heizte das anwesende Publikum immer weiter an. Nach einem Spielstand von 11:11 konnten sich die Gastgeberinnen absetzen und den Tie-Break und damit das Spiel mit 15:12 gewinnen.

Endergebnis: 3:2 (25:21, 12:,25 25:27, 25:22, 15:12)

MVP-Wahl Essen: Lena Verheyen

MVP-Wahl RPB Berlin: Lara Kretschmer

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