5 Wochen nach dem letzten erfolgreichem Heimspiel gegen Emlichheim und nach 3 spielfreien Wochen, wollten unsere Mädels vom Prenzlauer Berg den nächsten Heimsieg gegen den zweiten Berliner Konkurrenten, VCO Berlin, einfahren.

Punkt 16 Uhr wurde das zweite Berlin-Derby diese Saison angepfiffen. Dieses Mal in einer neuen Umgebung, am Anton-Saefkow-Platz 5. Eine undichte Stelle im Dach der Coubertin Sporthalle zwang die Gastgeberinnen spontan in eine alternative Halle auszuweichen.

Musste die Mannschaft noch im letzten Spiel gegen Leverkusen aufgrund personeller Probleme stark improvisieren, so konnte sie hingegen am letzten Sonntag (03.11.2019) das junge Nachwuchsteam aus der Nachbarschaft mit einem breiten Kader herausfordern. Das Team aus dem Prenz’l Berg rund um die Kapitänin Milli Barber fand sehr gut in die Partie. Klare Aktionen, Druck im Aufschlag und Angriff und der Rückhalt von über 150 Fans in der Halle sorgten für einen starken ersten Satz der Gastgeberinnen. Mit 25:15 konnte der erste Zähler aufs eigene Konto gebracht werden.

Nach dem Seitenwechsel kippte jedoch die Stärke der Spielerinnen des RPBs. Mehr Eigenfehler, insbesondere im Aufschlag, verhinderte eine einfache Wiederholung des Sieges im ersten Satz. Die Punkt-für-Punkt stärker werdenden Gäste vom VCO konnte den Satz mit 25:18 gewinnen, sodass es nach zwei gespielten Sätzen 1:1 stand.

Nach klaren Ansagen des Trainerteams in der Satzpause kehrten die Gastgeberinnen mit breiterer Brust aufs Spielfeld zurück. Der Druck und die Konstanz aus dem ersten Satz konnte erneut abgerufen werden und Punkt-für-Punkt erspielten sich die Mädchen vom RPB Berlin den Sieg des dritten Satzes (25:15).

Anders als in Satz Nummer zwei starteten die Gastgeberinnen gut in den vierten Satz. Immer mit einem kleinen Vorsprung als Polster spielten sie souverän den ersten Teil des Satzes. Doch zum Ende des vierten Durchganges brach das Spiel der Berlinerinnen ein und die Gäste konnte nachziehen. Die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit ermöglichte dem Team des Bundesstützpunktes bis zum Ende des Satzes auf Augenhöhe der Gastgeberinnen zu spielen. Nach mehreren verteidigten Satzbällen und einem eigenen vergeben Matchball musste sich das Team vom RPB im vierten Durchgang 28:30 geschlagen geben. Die Entscheidung des Derbies sollte also im Tie-Break fallen.

Im letzten Satz zeigte die Mannschaft rund ums Trainerteam Seidenglanz / Zuckermann erneut ihre Stärke. Schnell wurde klar, welches Team als Gewinner der Partien hervorgehen sollte. Mit einem Endstand von 15:9 holten sich die Gastgeberinnen den Sieg des zweiten Berlin Derbys in der laufenden Saison. Somit steht der RPB nach 4 Spielen (davon 3 Siege) auf dem 5. Platz der Tabelle. Am nächsten Samstag geht es erneut in der heimischen Halle gegen den Tabellenletzten aus Oythe darum, weiterhin die weiße Weste in den Heimspielen bewahren zu können.

 

Endergebnis: 3:2 (25:15, 18:25, 25:15, 28:30, 15:9)

MVP Wahl VCO Berlin: Lara Darowski

MVP Wahl RPB Berlin: Nele Iwohn

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