Für die Mädchen aus Berlin war das erste Spiel im neuen Jahr mitgleich wohl eins der härtesten der Saison. Zu Gast in der Bundeshauptstadt waren die Spielerinnen aus Borken. In der kompletten Hinrunde noch ungeschlagen und mit nur 7 abgegebenen Sätzen der unangefochtene Favorit dieser 2. Bundesliga Saison.

 

Für den RPB stand wie angekündigt Head-Coach Max Filip am Spielfeldrand. Auf dem Feld fehlten krankheitsbedingt einige Spieler, so dass Filip keine all zu breite Auswahl an Wechselspieler hatte. Der erste Satz startete erstaunlich ausgeglichen. Die Berliner Mädchen konnten sich mit starken Abwehr Aktionen immer wieder Punkte erkämpfen, so dass die Gäste aus Borken nicht mit ihren Punkten davonliefen. Doch zum Ende des Satzes konnte sich das Team aus NRW, insbesondere mit starken Aufschlägen der bundesligaerfahrenen Spielerin Anika Brinkmann, die entscheidenden Punkte sichern, so dass der erste Durchgang mit 19:25 an die Gäste ging.

 

Den zweiten Satz verschliefen leider die Gastgeberinnen. Starke Aufschläge und kaum Eigenfehler der Borkener macht es den Berlinerinnen unheimlich schwer in ihr Spiel zu finden. Schnell gingen Punkt für Punkt an die Gäste. Mit einem deutlich 12:25 gewann das Team aus Borken auch den zweiten Satz.

 

Doch das sollte es nicht gewesen sein. Im dritten Durchgang rafften sich die Spielerinnen aus der Bundeshauptstadt nochmal auf. Geprägt durch starke Aktionen der Berlinerin Maike Herzog (später auch Gewinnerin der MVP-Wahl) im Aufschlag und im Schnell-Angriff erkämpfte sich der RPB immer wieder sogar kleine Führungen gegen den Tabellenersten. Doch gerade zum Satzende zeigte sich die Stärke des bundesligaerfahrenen Teams aus Nordrhein-Westfalen. Mit spannenden Spielzügen und eindrucksvollen Aktionen ging auch Satz 3 letztendlich mit 22:25 an die Gäste.

 

So kann man nach dem Spiel festhalten, dass sich die Mädchen aus Berlin mit viel Power und Wille aus der Weihnachtspause zurückgemeldet haben. Jetzt gilt es diese Energie bis zum Ende der Saison aufrecht zu erhalten. Insbesondere die nächsten Spiele auswärts gegen Schwerin und die Berlin-Konkurrenten BBSC sind besonders wichtig für die Mission Klassenerhalt.

 

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