Leider blieb ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für das Team vom RPB Berlin aus. Nach spannenden 5 Sätzen und einem wilden Hin-und-Her gewinnen die Gäste aus Stralsund im Tie-Break.

Durchgang Nummer 1 hatten die Gäste von der Ostsee fest im Griff. Die Berlinerinnen, welche wegen Krankheitsausfällen nur zu neunt aufliefen – kamen nicht gut in das Spiel. Zu viele Eigenfehler, wenig Druck im Angriff und wackelnde Annahme gab den Stralsunder Damen die Chance den ersten Satz für sich zu entscheiden.

Im Satz Nummer 2 wendete sich das Blatt. Nach der Satzpause kamen die RPB Mädchen mit mehr Power aufs Feld, alle Spielerinnen wirkten präsenter. Dazu mischten sich ein paar mehr Eigenfehler von Team aus Stralsund, sodass Satz 2 mit 25:23 gewonnen wurde.

Stralsund schien geknackt wurden sein. Mit kaum Gegendruck im dritten Durchlauf erspielten sich die Berlinerinnen schnell einen ansehnlichen Vorsprung. Mit großartigen Aktionen im Angriff und einer stabileren Annahme gewannen die Gastgeber auch Satz 3 mit 25:18.

Ein Heimsieg am 3. Advent schien zum Greifen nah. Im vierten Satz kamen jedoch die Stralsunder Frauen noch einmal zurück – ganz ohne Punkt wollten sie auch nicht wieder nach Hause fahren. Die Gastgeber standen zunehmend unter Druck. Head-Coach Huber stand vor dem Problem kaum Wechsel zu können, um so frischen Wind aufs Feld zu bringen. So mussten sich die Zuschauer ansehen, wie Satz 4 und 5 an die wieder an Kraft zugewonnen Gäste gingen.

Somit gab es für den RPB Berlin leider nur einen einzigen Punkt an dem 3. Advents-Sonntag. Für das Team aus Berlin war dies das letzte Spiel vor der Weihnachts-Pause. Im neuen Jahr geht es am 12.01. im SLZ Berlin weiter – das ungeschlagen Team aus Borken kommt in die Bundeshauptstadt!

Alle Rechte vorbehalten, Hauptstadtvolleyball Marketing UG